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KANBAN FLOW METRICS

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Kanban, als flexible Methode des Projektmanagements, hat sich in vielen Branchen als äußerst effektiv erwiesen. Ein wesentlicher Bestandteil, der den Erfolg von Kanban maßgeblich beeinflusst, sind die sogenannten Flow Metrics. Diese Metriken bieten nicht nur einen Einblick in den Arbeitsprozess, sondern dienen auch als leistungsstarke Werkzeuge zur kontinuierlichen Verbesserung.

Lead Time und Cycle Time

Zwei entscheidende Kennzahlen im Kanban-Kontext sind Lead Time und Cycle Time. Die Lead Time misst die Gesamtdauer von der Anforderungsstellung bis zur Fertigstellung eines Tasks. Im Gegensatz dazu konzentriert sich die Cycle Time auf den Zeitraum, den ein Task benötigt, um durch den tatsächlichen Arbeitsprozess zu gelangen. Beide Metriken bieten Einblicke in die Effizienz des Workflows und ermöglichen es Teams, Engpässe zu identifizieren.

WIP (Work in Progress)

Die Begrenzung der gleichzeitig bearbeiteten Aufgaben ist ein zentrales Prinzip von Kanban. Die WIP-Metrik hilft, den optimalen Workload zu bestimmen, um Überlastung zu vermeiden und die Durchlaufzeiten zu optimieren. Ein ausgewogenes WIP-Limit fördert eine gleichmäßige Verteilung der Arbeit und trägt zur Reduzierung von Engpässen bei.

Throughput

Die Anzahl der abgeschlossenen Aufgaben pro Zeiteinheit wird als Throughput bezeichnet. Diese Metrik bietet einen klaren Überblick darüber, wie effektiv das Team Aufgaben bewältigt. Eine Steigerung des Throughputs kann auf Prozessverbesserungen, optimierte Zusammenarbeit und eine effizientere Ressourcennutzung hinweisen.

Escaped Defects

Kanban berücksichtigt nicht nur die Bearbeitungsgeschwindigkeit, sondern auch die Qualität der Ergebnisse. Die Metrik der „Escaped Defects“ zeigt an, wie viele Fehler oder Probleme nach der Fertigstellung einer Aufgabe auftreten. Ein niedriger Wert deutet auf eine robuste Qualitätskontrolle und -sicherung hin.

Insgesamt bieten Kanban Flow Metrics ein detailliertes Bild über den gesamten Arbeitsprozess. Durch die kontinuierliche Analyse dieser Metriken können Teams nicht nur aktuelle Engpässe erkennen, sondern auch zukünftige Verbesserungen vorbereiten. Das Verständnis und die Anwendung dieser Schlüsselmetriken sind entscheidend, um die Agilität und Effizienz von Teams in einer sich ständig wandelnden Arbeitswelt zu gewährleisten.