KI-Potenziale entlang von Geschäftsprozessen identifizieren
Die Matrix verbindet konkrete Herausforderungen aus Geschäftsprozessen mit sieben grundlegenden KI-Funktionen. So lässt sich unterscheiden, ob KI ein bestehendes Problem lösen oder durch neue technische Möglichkeiten zusätzliche Wertschöpfung erschließen kann.
Businessdomäne auswählen
Die Domäne beeinflusst die konkreten Einsatzbeispiele und die Priorisierung der KI-Funktionen.
Prozessschritt bestimmen
Wählen Sie den Bereich des Prozesses, an dem die Herausforderung oder das Potenzial entsteht.
Ausgangspunkt festlegen
KI-Projekte können aus einem bestehenden Businessproblem oder aus einer neuen technischen Möglichkeit entstehen.
KI-Prozess-Matrix
Die hervorgehobenen Felder zeigen, welche KI-Funktionen für den gewählten Prozessschritt besonders relevant sind.
| KI-Funktion | Information erfassen | Prüfen & verstehen | Entscheiden | Inhalt erzeugen | Ausführen & übergeben |
|---|
Potenzialanalyse
Ergebnis aus Businessdomäne, Prozessschritt und gewähltem Betrachtungswinkel.
Relevante KI-Funktionen
Konkrete Einsatzmuster
Vor der Umsetzung klären
Benötigte Voraussetzungen
Zwei Richtungen der Use-Case-Identifikation
Eine vollständige KI-Potenzialanalyse sollte beide Richtungen berücksichtigen.
Business → KI
Ein bestehendes Problem oder eine Herausforderung wird analysiert. Anschließend wird geprüft, welche KI-Funktion zur Lösung beitragen kann. Beispiel: hohe manuelle Prüfaufwände → Erkennen und Entscheiden.
KI → Business
Neue technische Fähigkeiten werden daraufhin untersucht, welche zusätzlichen Prozess- oder Geschäftsmodelle dadurch möglich werden. Beispiel: generative KI → automatisierte Erstellung individueller Inhalte oder neuer digitaler Services.